Von Drogen im goldenen Dreieck und Tempel bei Chiang Rai

Das „Goldene Dreieck“ ist das Dreiländereck bestehend aus Thailand, Myanmar und Laos. Die Flüsse Maekong, aus China kommend, und Mae Rang Nuak stellen die Grenze dar. Auf dem Bild ist links Myanmar und rechts Laos.

Das Goldene Dreieck war ein „Hotspot“ für illegalen Opiumanbau in der Gegend. Global betrachtet sind es Kleinstmengen, die dort angebaut wurden. Nichtsdestotrotz waren (sind) illegale Plantagen und die Verbreitung von Opium ein Problem.

Opium ist der durch Anritzen gewonnene Milchsaft unreifer Samenkapseln des Schlafmohns. Opium und seine Derivate finden Anwendung als Schmerz- und Schlafmittel sowie bekannter Weise als Rauschmittel. Opium ist Ausgangsstoff für u.a. die Herstellung von Heroin.

In der Hall of Opium konnte ich vieles zur Geschichte von Opium, globale Handelsströme und Schattenseiten lernen. Es gab sogenannte Opiumkriege. Der erste Opiumkrieg wurde zwischen Großbritannien und China geführt. Großbritannien war damalige Weltmacht und relevanter Akteure im Opiumhandel durch die East India Company. Anbei ein Schaubild für Warenströme.

In der Nähe des Goldenen Dreiecks haben wir einen „Skywalk“ gemacht. Die Aussicht war wunderbar.

Nur wer kam auf die Idee, so eine Plattform zu bauen? Wärst du darauf gegangen? Guck es dir an:

Man geht einfach auf Glas!

Die Gegend um Chiang Rai ist bekannt für erstaunliche Tempel. Wir waren beim weißen, blauen und roten Tempel.

Der weiße Tempel war der Grund, wieso ich in die Gegend reisen wollte: detailreiche Verzierung und einfach wunderschön.

Das war eine große Anlage. Das Video deckt nur einen Teil ab. Bei einigen funktioniert das Video übrigens nicht – und ich weiß einfach nicht, wieso. Falls du es nicht siehst, bist du nicht alleine.

Der blaue Tempel hatte eine ganz andere Atmosphäre. Er wurde von einem Schüler des Lehrers beim weißen Tempel gebaut. Man erkennt gewisse Ähnlichkeit.

Der rote Tempel ist ein „Thai Chinese“ Tempel – es gibt dort Elemente aus der thailändischen als auch chinesischen Kultur. Dies ist erkennbar an den Drachen und Figuren mit „chinesischen Gesichtern“.

Nun fragst du dich vielleicht, warum er roter Tempel heißt. Das liegt an der Dachfarbe der Tempelgebäude. Aufgrund des Zeitdrucks mit der Gruppenreise konnten wir die jedoch nicht sehen.

Der Norden Thailands ist auf jeden Fall eine Reise wert. Es waren unsere letzten Stationen dort. Danach ging es mit dem Flugzeug zurück nach Bangkok. In Bangkok haben wir unseren Mietwagen abgeholt – nun können wir frei alles selber erreichen :)

Mareike & Tim

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