Süß, sauer, salzig, bitter und proteinhaltig: Kochkurs in Chiang Mai

Thailändisches Essen ist sehr lecker und geschmacksreich. Das liegt neben den frischen Zutaten an der Kombination verschiedener Geschmacksrichtungen. Um das zu lernen, haben Tim und ich an einem Kochkurs teilgenommen.

In dem Kurs haben wir zwei Hauptgerichte und eine Suppe gekocht. Die stelle ich nacheinander vor. Außerdem haben wir Frühlingsrollen bzw. ich eine glutenfreie Sommerrolle gemacht.

Zutaten für Cashew mit Hähnchen

Mein erstes Gericht waren Cashewnüsse mit Hähnchen. Die Zutaten waren Zwiebeln, Knoblach, Schnittlauch, Paprika, Chili und Pilze. Als Saucen gab es (glutenfreie) Austernsauce, Fischsauce und Sojasauce. Als Geheimzutat kamen weißer Pfeffer, Hähnchenpulver und Pilzpulver dazu. Die Puder kann man sich wie Gemüsebrühe vorstellen – nur eben aus Hähnchen oder Pilzen.

Nach dem Schneiden wurde alles gebraten und gewürzt. Wir sollten darauf achten, dass bei diesem Essen salzig, süß und sauer als Geschmacksrichtung dabei waren. Bei mir hatte Salz gefehlt.

Die erste Mahlzeit stand an. Ich war danach schon satt! Es sollten noch zwei weitere Essen folgen. Das Blaue sind übrigens die Blüte der Schmetterlingserbsenpflanze (der blaue Tee vom vorletzten Beitrag).

Als Nächstes Essen stand ein Curry an. Ich habe mir Massamman-Curry ausgesucht. Wir haben die Currypaste selber in einem Mörser hergestellt. Mörsern – fertig ist die Paste. Die kann in der Form so weiter verarbeitet werden.

Zuhause wird die Currypaste so in der Form nicht herstellbar sein, da wir die Zutaten einfach nicht haben. Es gibt kein Thai Ingwer, kein Kaffir Lemonenschale und vermutlich auch kein Thai Ginseng. Die gesamte Zutatenliste ist anbei:

Im nächsten Schritt wurde die Paste mit weiteren Zutaten zu einem „richtigen“ Curry weiter verarbeitet. Die Geheimzutat war hier das Hähnchenpulver. Es war einfach so lecker.

Zusätzlich haben wir noch eine Suppe gekocht. Die Suppe nannte sich „hot and creamy soup“, ergo bedeutet es so viel wie scharfe und cremige Suppe (mit Kokosnussmilch). Mir war klar, dass ich das sowieso nicht mehr essen kann. Bei diesem Gericht sollten wir darauf achten, dass salzig, bitter und sauer dabei sein sollte. Bei mir hat das saure gefehlt, so dass ich Limettensaft nachgegeben habe.

Zutaten für die Suppe

Anbei das Rezept, auch wenn ich es mit Hähnchen statt Schrimps gekocht habe:

So sahen das Curry und die Suppe aus:

Der Kochkurs hat viel Freude bereitet! Nun bringen wir Rezepte aus Thailand nach Hause, die wir bestimmt ausprobieren werden. Hier wird mit frischen Zutaten ein Geschmackserlebnis gezaubert.

Mareike & Tim

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