Am 01. Juni sind wir auf der Insel Java in Jakarta angekommen, der Hauptstadt Indonesien und zweitgrößten Stadt der Welt. Im Stadtgebiet wohnen fast 35 Millionen. Ehrlicherweise habe ich von diesem riesigen Ausmaß nur wenig mitbekommen, da wir nur einen vollen Tag vor Ort hatten und am Ankunftstag der Nationalfeiertag „Pancasila Day“ war.
Unser Taxifahrer meinte, wir hätten sehr viel Glück mit wenig Verkehr aufgrund des Pancasila Days. An dem Tag werden die nationale Ideologie und Verfassung der Republik Indonesien gefeiert. Die Republik gibt es erst seit 1945, wobei die Geschichte Indonesiens sehr vielseitig, divers und komplex ist.

Unser erster Tag in Jakarta bestand aus Frühstücken, Nationalmuseum, Nationaldenkmal und Abendessen.
In unmittelbarer Hotelnähe gab es ein sehr leckeres, gehobenes indonesisches Restaurant. Das Essen ist typisch für die Manado-Region in Sulawesi, Indosien (eine andere Insel). Vorsichtig habe ich mich an die Speisen herangetraut. Was genau im Essen war, kann ich nicht sagen. Irgendwelche Gemüsesorten, Zwiebelgewächse mit Hähnchen gab es zum Frühstück.
Wir haben die indonesische Gastfreundschaft direkt am ersten Tag kennengelernt, da unser Nachbartisch uns einfach auf Maispudding, Bananenbrot und Kokoskuchen eingeladen hat. Einfach so eingeladen! Wir hätten theoretisch auch direkt mit zu einer Ladeneröffnung mitkommen können, doch wir hatten andere Pläne für unseren einzigen Tag.
Abends haben wir ebenfalls im Restaurant gespeist und uns wieder für Gemüse mit Hähnchen entschieden. Und ja, das Essen war wirklich scharf! Anbei sind mehrere Fotos in der Fotogalerie vom Restaurant und Essen. Man beachte die Anzahl und Häufigkeit der Chilischoten auf der Speisekarte.





Im Nationalmuseum haben wir Einblicke in die Kultur und Geschichte Indonesiens bekommen. Ich persönlich bin gerne zum Start in so einem Museum, um ein besseres Gefühl von Mensch und Natur in der Gegend zu bekommen. Damit du/ihr auch einen Eindruck bekommt, habe ich mehrere Fotos hochgeladen.





Das Nationaldenkmal thront direkt im Park neben dem Museum.

Alles in allem sind wir gut in Jakarta angekommen und mir gefällt es hier sehr. Eine Kollegin meinte, die Stadt sei „Asien für Fortgeschrittene“, wobei wir durch den Feiertag einen ruhigeren Ankunftstag hatten. Das Wetter ist mit tagsüber 36 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit schon eine andere Welt. Und das Mineralwasser schmeckt hier ganz anders, mit anderem Beigeschmack. Ich kann gar nicht beschreiben, wonach es schmeckt. Es ist weder mineralischer noch erdiger, einfach anders und gewöhnungsbedürftig. Vielleicht ändert sich das in Abhängigkeit von der Region, wo ich bin.

Von Jakarta ging es mit dem Flugzeug am Morgen des Dritten Tages (03. Juni) nach Yogyakarta. Davon berichte ich in einem späteren Artikel.
Mareike