Mein Aussie Christmas

Wie wird es wohl sein? Werde ich irgendwo alleine sein oder kann ich es mit jemanden feiern?
Im Endeffekt hatte ich das typischte australische Weihnachten, das man sich nur vorstellen kann. Weihnachten habe ich mit einer „richtigen“ australischen Familie verbracht. Wie es war und wie es dazu kam, erfahrt ihr gleich. Zuerst moechte ich von meinem Aufenthalt in Airlie Beach berichten.

Am Freitag, den 20.12.13, bin ich innerhalb eines Tages von Rocky nach Airlie Beach 490 Kilometer gefahren (!). Auf dem Weg habe ich das erste Mal zwei Anhalter (aus Holland) mitgenommen. Natuerlich ist das nicht ungefaehrlich, aber es hat sich herausgestellt, dass das zwei sehr nette Backpacker waren. Sie waren eine gute Gesellschaft fuer meine restlichen 3.5 Stunden. Ausserdem konnte ich 20 Dollar sparen.
Airlie Beach ist hauptsaechlich zum Feiern da (-genauso wie Cairns). Des Weiteren geht es von dort aus zu den paradisischen Whitsunday Inseln, die traumhaft schoene weisse Straende haben. Ich war nicht auf den Inseln sondern nur in Airlie Beach.

airlie

Nach zwei fantastischen Abenden ging es am Sonntag nach Dysart. Dieses Dorf wird nur von Minenarbeitern bewohnt, weil es umgeben von Kohleminen ist. Etwas anderes gibt es dort nicht. Irgendwann werde ich einen Artikel ueber Australien und seine Kohle-, Gold-, Uran-, Saphir-, .. -minen verfassen.
Auf dem Weg habe ich mich verfahren, jedoch konnte ich dadurch einen Stopp im Eungella (gesprochen: Jangella) Nationalpark einlegen. Dort kann man Schnabeltiere sichten. Leider habe ich kein Schnabeltier gesehen, da ich nicht am „richtigen“ Ort war. Selbst Spiegel Online hat einen Artikel ueber die Schnabeltiere im Eungella Nationalpark veroeffentlicht (Link zum Artikel vom 20.12.13). Den Finch Hotton Gorge habe ich besichtigt.

DSC05697

In Dysart habe ich mich vom Feiern erholt. Am 24.12 – Heiligabend -, bin ich abends wieder nach Hause gekommen und habe mit meiner Familie geskypt.

Am 25.12 wurde ich mittags von Alison, meiner Arbeitskollegin, abgeholt. Sie hatte mich eingeladen mit ihrer Familie Weihnachten zu verbringen („komm zu mir, meine Mama wird dich bestimmt auch moegen. Dann hast du wenigsten etwas vor“).
Es war ein so schoenes Weihnachtsfest mit einer unbekannten Familie :). Wir waren zu sechst: Alison, ihr Bruder mit seiner Tochter sowie ihre Eltern und ich.
Zuerst sassen wir zusammen im Garten und wir haben ueber alles moegliche geredet. Natuerlich war auch in ein Gespraechsthema (was ich gesehen habe, was ich sehen moechte, wie es mir gefaellt, was ich nach meinem Aufenthalt machen moechte, ..). Der Vater von ihr ist in Deutschland geboren und wir haben ueber die verschiedenen Kulturen geredet.
Spaeter haben wir ein Feststagsessen im klimatisierten Wohnzimmer genossen (36` Grad draussen). Es war so lecker!

essen

Es gab Schwein, Ente, Erbsen, Sauerkraut, gebratener (?) Kuerbiss, Kartofffelecken sowie Blumenkohl und Brokkoli mit Kaese ueberbacken. Als Nachtisch gab es Schokoladenkaesekuchen mit Erdbeeren (Erdbeeren zu Weihnachten…). Es war das beste Essen, was ich hier in Australien hatte!
Um drei Uhr gab es Beschehrung und sogar ich habe Geschenke bekommen :) Wer haette das gedacht? Ich war so geruehrt und ausserdem ist das meine Lieblingsschokolade.

geschenk

Spaeten Nachmittag sind wir zu ihrem Bruder gefahren. Dort haben wir uns im riesigen Pool abgekuehlt und den Abend genossen. Wir haben Musik gehoert (ich habe Rammstein Texte uebersetzt), Bier getrunken und geredet. Es war ein so schoenes Weihnachten :)

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Im Endeffekt hatte ich ein richtiges Aussie Christmas :D Es war schoen, ein anderes Weihnachten erleben zu koennen. Dennoch waere ich natuerlich gerne im Kreise meiner Familie gewesen. Ich hoffe, dass ihr auch ein schoenes Weihnachten hattet und dass euch meine Geschenke gefallen :D

Sommerliche Gruesse (am Sonntag sollen hier 40`Grad erreicht werden)

Mareike

2013-12-28-14-01-23

2 Kommentare zu „Mein Aussie Christmas“

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